Umkehr 
 
 

Wir erinnern nicht Anfang / sehn nicht das Ende
sind hier und jetzt / auf dem Weg nach der Wende

Schauen nach vorn / innere Umkehr
und sehen das Licht / es zu finden nicht unschwer

Doch eigentlich ganz leicht / man muss es nur wollen
und den Weg beschreiten / auf dem man tut, was man soll

Die Hölle vorbei / auf dem Weg in den Himmel
sind hier und jetzt / eine einsame Insel

Doch einsam ist gut / den Weg klar zu sehn
man muss ihn erkennen / ihn beschreiten und gehn

Die Hölle ist kalt / der Himmel ganz nah
doch auch ganz weit weg / die Gedanken sind klar

Denken und fühlen / hoffen und träumen
den Weg klar zu sehen / lässt einen nichts versäumen

Versäumt und verloren / zuviel schon verpasst
doch nicht zuviel denken / es wird uns zur Last

Vergiss was war / was ist das bleibt
halt einen Moment inne / von Zeit zu Zeit

Und dann fang wieder an / deinen Weg zu gehn
denn Ende ist Anfang / bleib einfach nicht stehn

 
 
     
     
 christian@relisophie.de